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Branddienstübung im Stift Klosterneuburg

Um im Schadensfall gut vorbereitet zu sein, findet alle zwei Jahre im Stift Klosterneuburg eine großangelegte Branddienstübung statt. So war es auch heuer wieder so weit. Diesmal wurde das Szenario vom Kommando der Betriebsfeuerwehr sowie dem Feuerwehrkommandanten der Feuerwehr Klosterneuburg vorbereitet.

Schwerpunkt bei der diesjährigen Übung war die Menschenrettung aus dem verrauchten Bereich sowie der Einsatz von mehreren Hubrettungsgeräten.

Übungsannahme war heuer ein Brandereignis mit rascher Rauchausbreitung in der bekannten Kaiserkuppel, das durch Bauarbeiten ausgelöst wurde.

Zudem befand sich während des Brandausbruches eine Schülergruppe mit rund 15 Personen bei einer Besichtigung im Inneren der Kuppel.

Pünktlich zu Übungsbeginn wurde die Betriebsfeuerwehr Stift aufgrund einer Brandmelderauslösung über das Brandereignis in Kenntnis gesetzt. Schon nach kurzer Zeit trafen die ersten Einsatzkräfte ein und begannen mit der Erkundung des betroffenen Bereiches.

Schnell wurde klar, dass sich der Brand in der großen Kaiserkuppel befand. Aufgrund der Einsatzlage wurde vom Einsatzleiter der Betriebsfeuerwehr sofort die Alarmstufe gemäß Alarmplan erhöht. Dieser sieht vor, dass beide Einsatzzüge der Feuerwehr Klosterneuburg, die Feuerwehr Klosterneuburg- Kierling und die Berufsfeuerwehr Wien zu verständigen sind.

Aufgrund der Gebäudegröße und Komplexität des Objektes wurde von den Mitgliedern der Betriebsfeuerwehr ein Lotsendienst eingerichtet. Hierfür wurden die ortskundigen Kameraden vom Einsatzleiter bis zur Rauchgrenze positioniert. Nachdem die ersten Atemschutztrupps eingetroffen waren, wurden sie von weiteren Mitgliedern der Betriebsfeuerwehr bis zur Rauchgrenze in die Kaiserkuppel begleitet, parallel dazu wurde das erste Hubrettungsgerät, die Teleskopmastbühne der Feuerwehr Klosterneuburg, für die Menschenrettung im Kaiserhof in Stellung gebracht. Ebenso konnte eine Wasserversorgung zur Teleskopmastbühne hergestellt werden.

Nachdem der erste Atemschutztrupp im verrauchten Bereich auf am Boden liegende Personen traf, wurde vom Abschnittseinsatzleiter die Anzahl der gleichzeitig eingesetzten Atemschutztrupps erhöht. Diese hatten den Auftrag, alle gefundenen Personen außerhalb der Rauchgrenze zu bringen. Ab dort wurden sie dann liegend über die Teleskopmastbühne abtransportiert, da ein Abtransport über das Stiegenhaus personalintensiv sowie zeitintensiv gewesen wäre.

Die Personensuche im verrauchten Bereich gestaltete sich für die Atemschutztrupps sehr schwierig, da die Kuppel mehrgeschoßig ist, und nur über aufgelegte Holzbalken mit einem anmontierten Geländer verfügt.

Die in der Zwischenzeit eingetroffene Feuerwehr Kierling stellte unverzüglich einen Rettungstrupp zur Verfügung und baute nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter einen Atemschutzsammelplatz unweit der Einsatzstelle auf.

Die ebenfalls eingetroffene Löschbereitschaft der Berufsfeuerwehr Wien, bekam einerseits den Auftrag, die Drehleiter zur Menschrettung auf der Südseite der Kaiserkuppel zu positionieren und zeitgleich mit der Teleskopmastbühne, welche eine Rettungshöhe von 46m hat, die angrenzende Dachkonstruktion zu schützen. Dafür wurde ebenfalls eine Wasserversorgung hergestellt.

Während des Übungseinsatzes wurde die gesamte Einsatzleitung über das Einsatzleitfahrzeug der Feuerwehr Klosterneuburg organisiert.

Nachdem alle vermissten Personen wieder sicheren Boden unter den Füßen hatten, wurde der „Brand“ mit einem C- Rohr im Innenangriff vom Atemschutztrupp abgelösch

Nach einer Stunde konnte die Übung beendet werden.

Ein paar Fakten:

  • Vier eingesetzte Feuerwehren
    • Betriebsfeuerwehr Stift Klosterneuburg
    • Feuerwehr Klosterneuburg
    • Feuerwehr Klosterneuburg-Kierling
    • Berufsfeuerwehr Wien
  • 16 Einsatzfahrzeuge
  • 75 eingesetzte Feuerwehrkräfte
  • 7 eingesetzte Atemschutztrupps
  • 18 Übungsdarsteller
  • 15 Atemschutzflaschen zum Füllen

 

 

 

 

 

 

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