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Bezirksschadstoffübung 2018

Am vergangenen Wochenende fand im Übungsdorf der NÖ Landesfeuerwehrschule die Bezirksschadstoffübung statt.

Bezirkssachbearbeiter für Schadstoff Alexander Killian und die Schadstoffexperten der Landesfeuerwehrschule haben die Übung ausgearbeitet.

Teilgenommen haben die vier Schadstoffgruppen der Abschnitte Atzenbrugg, Kirchberg, Klosterneuburg und Tulln. Außerdem übte der DEKO-Zug des Abschnittsfeuerwehrkommandos St. Pölten mit. Die Feuerwehr Michelhausen war als zuständige Erstfeuerwehr dabei. Die FF St. Andrä-Wördern war eingeteilt, um mit dem Atemluftfahrzeug die Atemschutzflaschen zu füllen. Das Rote Kreuz Tulln war mit einem RTW und Besatzung für SAN-Real in Bereitschaft vor Ort.

Annahme war ein Verkehrsunfall zwischen einem Tanksattelfahrzeug mit Ameisensäure beladen und einem PKW. Außerdem war ein nachfolgender Klein-LKW mit Stückgut verunglückt. Die Kanister wurden in der Umgebung verstreut. Ein weiterer Kleintransporter mit Sprengstoff stand im Gefahrenbereich.

Die Herausforderung für die Übenden war die Zusammenarbeit der einzelnen Kräfte. Die erst eintreffende Feuerwehr mit dem Einsatzleiter Josef Kugler musste gemäß der GAMS-Regel vorgehen. Dann wurden die alarmierten Spezialkräfte alarmiert und herangeführt. Während der DEKO-Zug schon aufbaute, begannen die Spezialkräfte der einzelnen Abschnitte mit ihrer Arbeit. Nachdem alle Aufgaben abgearbeitet waren und die Dekontamination abgeschlossen war, gab es eine Übungsbesprechung. Hier wurden die Aufgaben besprochen und eventuelle Fehler aufgezeigt und besprochen.

Die Übungsbeobachter Christian Lackner und Alexander Killian freuten sich, dass die Übung laut Plan verlief und das Übungsziel erreicht wurde. Karl Hofbauer von der Arbeitsgruppe Atemschutz und Gefahrenstoffe im NÖ Landesfeuerwehrverband sagte es zeigt, dass die Kräfte regelmäßig übten und so konnten die Aufgaben bewältigt werden.

 

Text und Fotos: BFKDO Tulln Pressedienst

 

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