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Trauma-Workshop mit dem Roten Kreuz

Am Samstag, den 28. April trafen sich bei herrlichem Wetter Kameraden der Feuerwehr Klosterneuburg und Rettungssanitäter des Roten Kreuzes zu einem Traumaworkshop am alten Kasernenareal.

Die Übungsleiter, Dr. Christoph Reisinger, Lehrbeauftragter des Roten Kreuzes und Oberbrandinspektor Benjamin Löbl bereiteten 5 unterschiedliche Übungsstationen vor, die nacheinander abgearbeitet werden mussten. Der Schwerpunkt des Workshops lag einerseits bei der Versorgung und Rettung von Personen nach traumatologischen Ereignissen aber auch bei der Zusammenarbeit zwischen den beiden Einsatzorganisationen.

Bei der ersten Station war die Übungsannahme ein Unfall auf einer Baustelle im Dachbereich, wobei das Stiegenhaus nicht zur Verfügung stand. Daher konnte der Zugang zum Patienten nur über die Teleskopmastbühne erfolgen. Ziel war es, dass nötige Material mitzunehmen und nach der Versorgung den Patienten wieder sicher  zu Boden bringen.

Bei der zweiten Station war ein Wasserschacht Mittelpunkt der Rettungsaktion. Nachdem es bei der ersten Station der das Unfallgeschehen in der Höhe lag, wurde bei der zweiten Station aus der Tiefe gerettet. Auch hier wurden die Rettungsmannschaften über mögliche Gefahren, wie zum Beispiel, Gase im Schacht,  rostige Leitern etc.. informiert. Als Rettungsmittel wurde einerseits das Rollgliss verwendet um den Patienten an die Oberfläche zu bekommen, aber auch die „Leiterwinde“, welche jeder Feuerwehr hat (Leiter und Rettungsleine) wurde von der Feuerwehr hergezeigt.

Bei der dritten Station war ein Arbeiter aus eine Baugrube zu retten. Hier stellen die engen Platzverhältnisse und die möglichen Rettungsmittel (Spineboard, Schaufeltrage) die Schwierigkeit dar. Aber auch diese Station wurde erfolgreich gemeistert.

Die vierte Station begann etwas anders, als die restlichen Stationen, denn hier kam die Feuerwehr zuerst an der Einsatzstelle an. Hier fanden die Einsatzkräfte der Feuerwehr eine „Person“ ohne erkennbare Lebenszeichen vor. Somit musste sofort mit den Wiederbelebungsmaßnahamen begonnen werden. Mit Herzdruckmassage und Beatmung mit dem Beatmungsbeutel, welcher sich in allen Notfallrucksäcken befindet musste die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrückt werden. Gemeinsam wurde dann das Szenario weitergespielt.

Und bei der Abschlussübung wurde dann den Einsatzkräften alles abverlangt. Ein Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen wurde komplett durchgespielt. Vom Eintreffen bis über die Beratung der Einsatzleiter über mögliche Rettungswege und die Menschenrettung  war alles dabei.

Ein großer Dank gilt allen teilgenommenen Kameraden und Kollegen des Rettungsdienstes und besonders den Mitgliedern der Feuerwehrjugend, die sich als Übungsopfer zur Verfügung stellten.

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