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Der 63. NÖ Landeswasserdienstleistungsbewerb in Ottenschlag

Ottenschlag im Bezirk Zwettl stand am Wochenende ganz im Zeichen der besten Zillenfahrer der NÖ Feuerwehren.

1500 Zillenbesatzungen kämpften von Donnerstag bis Samstag am „Oberen Ortsteich“ um Meter und Sekunden. Mit einer Zeit von beeindruckenden 5,50 Minuten bewältigte Simon Ebner von der Feuerwehr Kematen im Bez. Amstetten die 1600 Meter lange Strecke auf dem stillen und daher kräfteraubenden Gewässer am schnellsten.

Um am Siegespodest ganz oben zu stehen, musste die Holzzille am „Oberen Ortsteich“ 600 Meter mit einem Schiffshaken geschoben und die selbe Strecke zurück gerudert werden. Auf dem Parcours galt es dabei zudem mehrere Hindernisse zu bewältigen. Unter anderem die Aufnahme vom im Wasser treibenden Schwemmhölzern, die Fahrt durch eng gesetzte Torstangen oder eine vollständige Wende der Zille.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, müssen die Zillenfahrer das ganze Jahr hart trainieren. Die Fahrt in den Rettungsgeräten erfordert nämlich nicht nur viel Kraft, sondern auch enorme Geschicklichkeit.

Bei der Siegerehrung zeigte sich NÖ Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner von den sportlichen Leistungen aller Zillenfahrer beeindruckt. "Unsere Mitglieder erbringen jeden Tag tolle Leistungen für unsere Gesellschaft. Das haben sie auch an diesem Wochenende wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auf unsere Schlagkraft ist Verlass!“

Landesrat Ludwig Schleritzko ergänzte bei der großen Siegerehrung am Sonntag, dass Österreich stolz auf das freiwillige Feuerwehrwesen sein kann: „Jeden Tag stellen tausende Frauen und Männer unter Beweis, dass ihre Hilfe unverzichtbar ist. Um dieses freiwillige Feuerwehrwesen beneidet uns die ganze Welt!“

Text: Franz Resperger
Fotos: Matthias Fischer, Markus Kellner

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